Heppenheim - Der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete und Staatsminister beim Bundeskanzler, Dr. Michael Meister, besuchte gemeinsam mit dem Stadtverbandsvorsitzenden der CDU und Heppenheimer Stadtverordneten Benjamin Leonhardt Herrn Bürgermeister Rainer Burelbach um sich über zentrale Themen der Stadt Heppenheim auszutauschen.
Im Gespräch informierte sich Dr. Meister über den aktuellen Stand der Planungen für den Neubau des Technischen Hilfswerks (THW) in Heppenheim. Bürgermeister Burelbach hob hervor, dass das THW dank der bereitgestellten Bundesmittel in Höhe von 15 Millionen Euro eine moderne und zeitgemäße Unterkunft errichten kann. Dr. Meister betonte die Bedeutung dieser Investition: „Das THW leistet unverzichtbare Arbeit für den Bevölkerungsschutz. Aus diesem Grund ist die Baumaßnahme kein Luxusprojekt, sondern reine Notwendigkeit.“ Die Abstimmungen mit dem Regierungspräsidium Darmstadt und dem Kreis Bergstraße zu den baulichen Vorgaben laufen laut Burelbach erfolgsversprechend.
Weitere Themen waren die Vorstellung des Regionalplans der Regionalversammlung sowie die Entwicklungsperspektiven für Wohnen, Gewerbe, Verkehr und Naturschutz. Heppenheim plant, durch ein neues Gewerbegebiet im Margarethengut und Nachverdichtung weiterhin für Arbeitsplätze und unternehmerische Perspektiven kleiner und mittlerer Unternehmen zu sorgen.
Bürgermeister Burelbach berichtete, dass die Situation in der Kinderbetreuung in Heppenheim derzeit etwas entspannter ist. Aktuell wurde eine neue Kindertagesstätte eröffnet, eine weitere steht kurz vor der Fertigstellung. Damit werden zusätzliche moderne und kindgerechte Betreuungsangebote geschaffen. Zudem verändert sich die Nachfrage: „Während in den vergangenen Jahren häufiger eine Vollzeitbetreuung gewählt wurde, entscheiden sich Eltern heute vermehrt für kürzere Betreuungszeiten und nutzen das Modul bis 17:00 Uhr seltener.“
Heppenheim zeichnet sich auch durch eine gute Wohnungssituation aus. Die Stadt steht dabei vor neuen Anforderungen, die auf die zunehmende Attraktivität als Arbeitsort und Lebensmittelpunkt zurückzuführen sind. Zahlreiche nicht ortsansässige Arbeitnehmer kommen aus entfernten Regionen nach Heppenheim und benötigen während der Arbeitswoche kleinere Unterkünfte wie z. B. möblierte Appartements vor Ort. Bürgermeister Burelbach führte aus: „Boarding Houses oder vergleichbare Wohnangebote könnten diesen neuen Bedarfen entgegenkommen und so die Wohnvielfalt vor Ort erweitern. Für Unternehmen wird es zunehmend schwieriger Auszubildende zu finden. Für diese würde ebenso zusätzlicher Wohnraum geschaffen, der ihnen den Einstieg in den Beruf erleichtert.“
Nach den Kommunalwahlen am 15. März dieses Jahres sieht Bürgermeister Burelbach die neue Stadtverordnetenversammlung als stabil aufgestellt. Auch Benjamin Leonhardt, Stadtverbandsvorsitzender der CDU und Stadtverordneter Heppenheims, hebt hervor, dass die Zusammenarbeit produktiv verläuft und verschiedene Ansichten zu einem konstruktiven Austausch beitragen. Dieser offene Umgang ist aus seiner Sicht die Grundlage für eine gute Zusammenarbeit in der kommenden Legislaturperiode.
Zum Abschluss bedankte sich Bürgermeister Burelbach bei Herrn Dr. Meister für seinen Besuch und die fortwährende Unterstützung. Trotz der intensiven Aufgaben in Berlin hält Dr. Meister weiterhin den regelmäßigen, persönlichen Kontakt zu den Bürgermeistern seines Wahlkreises aufrecht.

