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Gleichwertigkeit von Berufsbildung und Abitur gewährleisten

(Berlin, 25.01.12) Der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) soll zukünftig mit einer achtstufigen Skala die Wertigkeit verschiedener Bildungsabschlüsse festlegen und europaweit vergleichbar machen. Besonders die Einstufung der beruflichen Erstausbildungen im Verhältnis zum Abitur wird derzeit kontrovers diskutiert.

Während sich Bundesregierung, die Wirtschaftsministerkonferenz der Länder, die Sozialpartner und Wirtschaftsverbände übereinstimmend dafür einsetzen, das Abitur sowie die dreijährigen Ausbildungsberufe gleichwertig im DQR abzubilden, vertritt die Kultusministerkonferenz (KMK) eine andere Ansicht. So hat sich die KMK dafür ausgesprochen, das Abitur der Niveaustufe 5 des DQR, dreijährige Berufsabschlüsse dagegen im Wesentlichen der Niveaustufe 4 zuzuordnen.

„Ich kann die Position der KMK nicht teilen“, so der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister (CDU). Die duale Berufsausbildung in Deutschland ist ein Garant für die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Nach einer absolvierten dualen Ausbildung haben junge Menschen durch das Lernen in Betrieb und Schule die volle Berufsfähigkeit erlangt. Darüber hinaus eröffnen sich im Anschluss attraktive Karriereperspektiven in der Aufstiegsfortbildung zum Meister, Techniker oder Fachwirt. Auch sollen nach dem erklärten politischen Willen der Bundesregierung die Hochschulen für den gleichberechtigten Zugang von Absolventen des dualen Berufsbildungssystems geöffnet werden. „Aufgrund der hohen Komplexität beruflicher Handlungsfähigkeit mit ihren Fertigkeiten und Kompetenzen sind drei- bzw. dreieinhalbjährige Berufe im Vergleich zur allgemeinen Hochschulreife daher als gleichwertig einzuordnen“, so Dr. Meister. Die christlich-liberale Koalition im Bund setzt sich ebenso mit Nachdruck für die Gleichwertigkeit von Berufsbildung und Abitur ein. Ein entsprechender Antrag der Koalition wird in dieser Woche im Deutschen Bundestag beraten. Danach soll die Bundesregierung gegenüber den Bundesländern darauf hinwirken, dass die Gleichwertigkeit von allgemeiner bzw. fachgebundener Hochschulreife und mindestens dreijährigen dualen Ausbildungen durch Einordnung auf derselben Niveaustufe im DQR ausgedrückt wird.