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Menschen zur Organspende ermutigen

(Berlin, 26.03.12) Der Bundestag hat in erster Lesung einen Gesetzentwurf zur Änderung des Transplantationsgesetzes beraten. Es handelt sich um hierbei um einen fraktionsübergreifenden Gruppenantrag, der auch vom Bergsträßer Bundestagsabgeordneten Dr. Michael Meister (CDU) mitunterzeichnet wurde. Mit der Initiative werden die Voraussetzungen geschaffen, um die Bereitschaft für mehr Organspenden in Deutschland zu erhöhen. Derzeit warten 12 000 Menschen in Deutschland auf eine Organspende. Viele von ihnen sterben, weil sie nicht rechtzeitig ein Spenderorgan erhalten.

„Konkret soll die seit 1997 geltende Zustimmungslösung durch die sogenannte Entscheidungslösung abgelöst werden“, so Dr. Meister. Künftig werden alle Deutschen regelmäßig von ihren Krankenkassen per Post angeschrieben, über die Organspende informiert und zur Abgabe einer Erklärung aufgefordert. Dies geschieht erstmalig schon in diesem Jahr, ein weiteres Mal in zwei Jahren und nach der Aufforderung im Jahr 2017 alle fünf Jahre.

Darüber hinaus sollen die Behörden bei der Ausgabe von amtlichen Ausweisen – zum Beispiel Reisepass oder Führerschein – Informationen zur Organspende ausgeben. Wichtig ist, dass die Erklärung in jedem Fall freiwillig erfolgt. „Es geht nicht um Zwang, sondern darum, die Menschen von der Notwendigkeit zur Organspende zu überzeugen“, so Dr. Meister.

Die für die elektronische Gesundheitskarte Verantwortlichen werden per Gesetz beauftragt, Lösungen zu entwickeln, um die Entscheidung der Versicherten zur Organspende auf der Karte speichern zu können. Dabei sollen die Krankenkassen ihre Versicherten auch im Rahmen eines postalischen Rückmeldeverfahrens unterstützen können. Bis Mitte 2013 muss dem Bundesministerium für Gesundheit ein entsprechender Bericht zur Umsetzung vorgelegt werden.