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30.06.2017 - 15:00 Uhr
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Schienenlärm wird reduziert Bundesregierung bringt Initiative ein

Berlin: Anlässlich  der Initiative der Regierungsparteien zur Reduzierung von Schienenlärm
erklärt der stellvertretende CDU-Bundestagsfraktionsvorsitzende  Michael  Meister:

„Ich begrüße und unterstütze den Antrag der CDU-Bundestagsfraktion, den Schienenlärm wirksam zu reduzieren. Der vorliegende Antrag gestaltet den Schienengüterverkehr neu, was für die Region Bergstraße eine nachhaltige positive Wirkung hat.“
Der Schienenverkehr hat durch die positive Wirtschaftentwicklung in den letzten Jahren zu genommen. Dies stößt insbesondre dort auf Vorbehalt, wo sich Menschen  vom Güterverkehr, insbesondere nachts, gestört fühlen. Der Bund plant an bestehenden Eisenbahnstrecken, den Lärmschutz  durch Lärmschutzwände, Schallschutzfester und vergleichbare Maßnahmen zu verbessern.  Profitieren würden im Kreis Bergstraße  Bensheim, Heppenheim und Zwingenberg.

Das Bundesverkehrsministerium hat bei der Überprüfung der Bedarfsplanung festgestellt, dass im gesamten Eisenbahnkorridor, auch die Rhein-Neckar-Region, das Schienenkonzept verbessert werden muss. Das Bundesministerium wird die Ergebnisse der vorliegenden Studie im Bundesverkehrswegeplan aufnehmen.

Neben den herkömmlichen Lärmschutzmaßnahmen, wie Lärmschutzwände und Schallschutzfenster, wird die Reduzierung des Schienenlärms  „am rollenden Material“ Hauptbestandteil der Lärmbekämpfung im Schienenverkehr.
Eine wesentliche Lärmimmission ist erforderlich, damit die Akzeptanz des Schienenverkehrs bei der Bevölkerung erhalten bleibt. Der wirkungsvollste und effizienteste Ansatz zur dauerhaften Reduzierung sind LL-Verbundstoffbremssohlen. Mit dem Einsatz moderner Bremssohlen können die Rollgeräusche bis zu 10 Dezibel verringert werden.  Dies entspricht etwa einer Halbierung des wahrgenommenen Lärms.
Die Einführung lärmabhängiger Trassenpreise zum Fahrplanwechsel 2012/2013 zielt darauf ab, Wagenhalter in Bestandsgüterwagen auf lärmarme Verbundstoff-Brennsohlen umzurüsten.  Nach einer Laufzeit von acht Jahren sollen dann bis 2020 alle Güterwagen leiser sein.
Für die Bundesregierung steht fest, dass Verkehrslärm nicht an deutschen Grenzen aufhört. Deshalb soll die EU Lösungen für grenzüberschreitenden Güterverkehr finden.  Dies sieht der Antrag vor.