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Koalition will Schienenlärm reduzieren Michael Meister bringt Antrag in den Bundestag ein

(Berlin, 04. Oktober 2012) Mit einem entsprechenden Antrag setzen sich die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und FDP für eine wirksame Reduzierung des Schienenlärms ein. Die Abgeordneten, darunter auch Dr. Michael Meister aus Hessen, fordern die Bundesregierung auf, im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel sich weiterhin auf EU-Ebene dafür einzusetzen, das in Deutschland geplante System lärmabhängiger Trassenpreise auch innerhalb der EU einzuführen

In der Schieneninfrastruktur müssten innovative und wirtschaftliche Lärmminderungsmaßnahmen  umgesetzt werden. Meister. „Viele Gütertransporte werden nachts abgewickelt und bringen Anwohner um den Schlaf. Rund ein Fünftel der Bevölkerung wohnt an Schienenwegen. Ziel ist es, dass sich die Regierung für die beschleunigte Umrüstung von Güterwagen im Rahmen des Pilotprojektes „Leiser Rhein“ einsetzt“ so der Unionspolitiker. Bei der Umsetzung des Lärmsanierungsprogramms soll an bestehenden Eisenbahnstrecken des Bundes der Bonus für den so genannten Schienenlärm ab Beginn der nächsten Änderung des Bundeschienenwege-Ausbaugesetzes nicht mehr angewendet werden . „Als exportorientierte Wirtschaft ist Deutschland auf ein leistungsfähiges Schienennetz angewiesen, um Güterverkehr effizient abzuwickeln“, betont Meister. Das auch für die Zukunft erwartete starke Güterverkehrsaufkommen auf den Schienen führe dazu, dass der damit verbundene Schienenlärm zunimmt. „Verglichen mit Auto und Flugzeug, gehört auf Grund der geringen Schadstoffemissionen, die Bahn zu den umweltfreundlichen Verkehrsmitteln“, erklärte Michael Meister. Deshalb wird sie auch besonders gefördert. Bis 2015 sollen, gemäß der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung doppelt so viele Güter mit der Bahn transportiert werden wie 1997.
Auf besonders viel befahrenen Strecken, wo sich die Menschen vom Güterverkehr gestört fühlten, stoße der  umweltfreundliche Schienenverkehr auf Vorbehalte. „Eine Privilegierung des Schienenverkehrs durch einen so genannten Schienenbonus sei jedoch nicht mehr zeitgemäß. Eine signifikante Reduzierung der Lärm-Emmission sei erforderlich, damit die gesellschaftliche Akzeptanz des Schienenverkehrs erhalten bleibt“, so der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion.