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KALENDER

Treffen Sie Dr. Meister persönlich:

30.06.2017 - 15:00 Uhr
Präsidium CDU Hessen, Wiesbaden
30.06.2017 - 16:00 Uhr
Landesvorstand CDU Hessen, Wiesbaden
30.06.2017 - 18:00 Uhr
Sommerfest CDU, Bürstadt

THW Ortsverbände im Austausch mit der Politik

Bundestagsabgeordneter Dr. Michael Meister zu Gast beim OV Heppenheim

„Dass es Ihnen Spaß macht, ehrenamtlich Verantwortung auf höchstem fachlichem Niveau zu tragen, kann man direkt spüren“, zeigt sich der Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister (CDU) vom Teamgeist und Leistungsniveau der THW Verbände im Landkreis Bergstraße beeindruckt. Auf Einladung der Ortsbeauftragten der vier THW Ortsverbände Bensheim, Heppenheim, Lampertheim und Viernheim trafen sich Vertreter des THW mit Dr. Meister und interessierten CDU-Kommunalpolitikern.

Als Zivil- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes untersteht das THW dem Bundesministerium des Innern und verfügt daher über eine nationale Organisationsstruktur. Diese passt auch zum Schutzauftrag des THW, der je nach Einsatzaufgabe die technisch passende und entsprechend spezialisierte Fachgruppe überregional entsendet. Im Gespräch mit den Ortsbeauftragten wird deutlich: Die meisten THW’ler fangen jung an und bleiben dann für viele Jahre dem THW treu. Wie nahezu aller Vereine, hat das THW die Herausforderung, genügend Nachwuchs zu begeistern und im Wettbewerb zu anderen Freizeitalternativen und den Anforderungen an die mobile Arbeitswelt zu bestehen. Besonders schwer wiegt daher der Wegfall der Wehrpflicht, durch den traditionell viele vom Wehrdienst freigestellte Helfer gewonnen werden konnten. Um dies zu kompensieren engagiert sich das THW stärker in der Werbung um neue ehrenamtliche Helfer. Zu diesem Zweck gibt es in immer mehr Ortsverbänden Minigruppen in denen Kinder ab 6 Jahren spielerisch und gut betreut an die Aufgaben des THW herangeführt werden. Ab dem Alter von 10 Jahren bringen sich die Kinder dann in den Jugendgruppen ein. Hier erlernen sie erste, für den Einsatz relevante Handgriffe und Tätigkeiten, so dass sie ab der Volljährigkeit nahtlos in den aktiven Dienst wechseln können. „Für unsere Mini- und Jugendgruppen interessieren sich übrigens Jungen und Mädchen gleichermaßen“, stellt Viernheims Ortsbeauftragter Volker Patzwaldt die zeitgemäße Gleichbehandlung des THW heraus. Um zudem mehr Menschen mit Migrationshintergrund als Helfer zu gewinnen, wirbt das THW gemeinsam mit dem Ausländerbeirat in Viernheim für die ehrenamtliche Tätigkeit im Zivil- und Katastrophenschutz. Als Grundvoraussetzung für die Motivation zu der ehrenamtlichen Arbeit „muss es ordentliche Unterkünfte mit entsprechenden sanitären Anlagen, funktionsfähiges technisches Gerät für Ausbildung und Einsatz sowie die finanziellen Mittel für Kraftstoff und anderes Verbrauchsmaterial geben“, stellt Heppenheims Ortsbeauftragter Thomas Hölge heraus. Dr. Michael Meister sagt zu, diese Schwerpunkte in die Haushaltsgespräche auf der Bundesebene miteinzubringen. Bereit für einen Katastrophenfall zu sein, setzt einen hohen Ausbildungsstand der Fachgruppen voraus. Da will man im THW auch keine Abstriche machen, denn letztendlich geht es auch um den Schutz der Helfer im Einsatz. Die Qualität der Ausbildung sieht Dr. Meister als ein gutes Argument für die ehrenamtliche Tätigkeit beim THW. Schließlich lassen sich viele Qualifikationen vom LKW-Führerschein, Fachmann für Ladungssicherung bis zu Elektro-Fachkenntnissen auch im beruflichen Leben verwenden. Firmen im Kreis Bergstraße können so von den Zusatzqualifikationen profitieren, die ihre Mitarbeiter in der Freizeit erwerben. Bensheims Bürgermeister Thorsten Herrmann (CDU) lässt umgehend Taten folgen: Um die Zusammenarbeit von regionalen Firmen mit dem THW zu stärken, wird er zu einer Gesprächsrunde der Personalverantwortlichen der in Bensheim ansässigen, großen Arbeitgeber mit den Führungskräften des THW einladen. Die Ortsbeauftragten des THW und die politischen Vertreter ziehen ein positives Fazit aus dem Treffen und wollen den fruchtbaren Austausch auch zukünftig fortsetzen.