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DR. MICHAEL MEISTER:
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CDU Spitze trifft sich mit DEHOGA


Freundlicher und exzellenter Service für Hotelgäste und Restaurantbesucher bedeuten für den Dienstleistungserbringer vor allem eines – hohe professionelle Anforderungen unter knappen Personalressourcen, bei geringen Gewinnmargen.
Ein offenes Ohr für die Belange für die Hotelbetreiber und Gastwirte zeigten in einem gemeinsamen Gespräch mit einem Gremium des DEHOGA-Kreisverbandes Bergstraße der Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister, der Bergsträßer Landrat Matthias Wilkes, der Erste Kreisbeigeordnete Thomas Metz, der CDU-Fraktionsvorsitzende Gottfried Schneider und weitere Vertreter der Kreisspitze der CDU Bergstraße.
Die Interessen des Gastgewerbes vertraten von Seiten des DEHOGA Bergstraße der 1. Bergsträßer Kreisvorsitzende Karl Metz, Ehrenvorsitzender Karl-Josef Bauer, Kreisrechner Hans Geuting, Geschäftsführerin Christine Friedrich, Beisitzer Frank Vieregge,  Beisitzerin Brigitte Zimmermann-Petrullat, sowie die Mitglieder Andreas Bauer, Arnika Dörr und Heike Grammbitter mit Unterstützung ihres DEHOGA-Hessen-Präsidenten Gerald Kink.
Gerald Kink, Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Hessen, machte die Handlungsfelder und Probleme der Branche für die Anwesenden deutlich. Das Gastgewerbe ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Hessen und beschäftigt über 150.000 Menschen. Trotz der Besinnung der Gäste auf Heimat und regionale Herkunft, kämpft die Branche z.B. mit stagnierenden Umsätzen und großem Druck auf die Zimmerpreise. Vor dem Hintergrund dieser Ausgangslage steht der DEHOGA zu den reduzierten Mehrwertsteuersätzen, die nach Kink dazu geführt haben, dass die Branche Vollzeitstellen schaffen und Modernisierungen durchführen konnte.
Mit dem Motto „Fair schmeckt´ s besser“ fordert der DEHOGA mehr Wertschätzung für Deutschlands Gastgeber und auch für die Gastronomie den reduzierten Mehrwertsteuersatz. Weit über eine Million Gastgeber gibt es in Deutschland. Rund 100.000 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze sind in den letzten 10 Jahren im Gastgewerbe entstanden. Knapp 80.000 Menschen lernen derzeit einen der sechs gastgewerblichen Ausbildungsberufe. Und noch eine Zahl ist bemerkenswert: Auf den gleichen Umsatz kommen in der Gastronomie sechs Mal mehr Beschäftigte als im Lebensmitteleinzelhandel. Im Vergleich zur Automobilindustrie sind es sogar 15 Mal so viele.
Tag für Tag schaffen all diese Menschen mit ihrem persönlichen Einsatz etwas Besonderes: entspannte Geselligkeit mit Freunden, Genuss bei einem köstlichen Essen, Freude an einem gepflegten Getränk. Das Gastgewerbe kann man spüren, schmecken, mit allen Sinnen erleben. Dabei erfüllt die Branche eine zentrale Aufgabe für das Funktionieren der Gesellschaft. Was wäre unser Land ohne Lokale, ohne Restaurants, ohne öffentliche Wohnzimmer? Hier trifft man sich noch „face to face“ – gerade in Zeiten von Facebook, Twitter und Co. Eine wohltuend menschliche und direkte Art des Kontaktes.
Darüber hinaus erfüllt die Gastronomie für unser Land eine wichtige Imagefunktion: Für die Touristen aus aller Welt sind Restaurants und Cafés die Visitenkarte Deutschlands. Und schließlich stützt das Gastgewerbe verlässlich des Arbeitsmarkt. Die gastronomische Dienstleistung kann man nicht, wie viele andere Waren und Serviceprodukte, ins Internet verlagern oder in Billiglohnländern herstellen lassen. Das Gastgewerbe schafft hier vor Ort Arbeits- und Ausbildungsplätze.
Beim Thema Arbeits- und Ausbildungsplätze wurde dann auch über das brisante Dauerthema „Suche nach qualifiziertem Personal“ gesprochen. CDU-Kreisvorstandsmitglied Wolfgang Freudenberger bestätigte aus seiner Erfahrung als Schulleiter der Bensheimer Heinrich-Metzendorf-Schule, dass die Ausbildungs- und Schülerzahlen rückläufig seien. Einer von vier Lehrlingen breche die Ausbildung vorzeitig ab. „Die Realität im Gastgewerbe kann mit der glamourösen Welt der Fernsehköche meist nicht mithalten“, so DEHOGA Präsident Kink. Für die Jugendlichen sei es oft schwierig, sich gegen die vielfältigen Ablenkungsmöglichkeiten und Widrigkeiten beruflich durchzubeißen.
Dennoch, darin waren sich alle anwesenden Gastronomen und Hoteliers einig: Gastronomie ist Menschenwerk, handgemacht. Köche verwöhnen unsere Gaumen, Barkeeper erfrischen unsere Sinne, Servicemitarbeiter erfüllen unsere Wünsche und der Wirt unserer Stammkneipe ist auch mal für eine nette Plauderei zu haben. Ob Restaurant, Café, Eckkneipe, Caterer oder Großküche, alle haben sie eines gemeinsam: Sie sorgen für unser leibliches Wohl und sind fast jeden Tag und Abend für uns da – mit vollem Einsatz, mit einem großen Herz für Gastlichkeit.
Zur Unterstützung der Imagekampagne des DEHOGA für die Ausbildung im Gastgewerbe, mit dem Ziel die Attraktivität des Berufsstandes weiter zu erhöhen, verwies Landrat Matthias Wilkes auf die Einbindung der sogenannten „SchuB-Klassen“ im Kreis Bergstraße als weitere wichtige Brücke in das Gastgewerbe. Jugendliche aus den „SchuB-Klassen“ erhalten Unterstützung beim Ausbau dieser erfolgreichen Verbindung von Schule und Betrieb. Dabei bekommen die Jugendlichen eine so eine starke Verbindung zur Praxis in den Betrieben, um gleichzeitig ihren Hauptschulabschluss erwerben zu können.
Für den Eigenbetrieb Neue Wege des Kreises Bergstraße verwies der Erste Kreisbeigeordnete Thomas Metz auf die Möglichkeit, sich mit dem DEHOGA auszutauschen, mit welchen Qualifizierungsmaßnahmen Langzeitarbeitslose für das Gastgewerbe fit gemacht werden könnten.
Bezüglich der Reform der GEMA-Gebühren, zeigten sich die DEHOGA-Vertreter dankbar für die Aussetzung der Reform und die Vermittlung in einem Schiedsverfahren. „Man wolle selbstverständlich seinen Beitrag an die Rechteinhaber leisten. Eine Existenzbedrohung einzelner Gewerbe dürfe daraus aber nicht erwachsen“, so Kink. Übereinstimmend sprachen sich Dr. Michael Meister und Gerald Kink für eine Rechts- und Fachaufsicht nach dem Modell der Bundesnetzagentur aus.
Weiter wurde besprochen, wie die bestmögliche Hygiene - ohne unsinnige und existenzbedrohende Maßnahmen – in den Betrieben forciert werden könne. Hierbei war sich die Runde einig, dass die Hygieneampel dafür kein geeignetes Instrument sein könne, aber gewiss die Rolle die Qualifizierung der Gewerbetreibenden mehr Bedeutung erlangen müsse.
Ebenso kamen Themen wie Tourismusförderung, steigende Energiekosten und die KFW-Förderprogramme zur Sprache. Die Vertreter von CDU und DEHOGA begrüßten den fruchtbaren Austausch und wollen diese Gesprächsrunde auch in Zukunft weiter fortsetzen.


Die Spitze des CDU-Kreisverbandes Bergstraße im Gespräch mit dem DEHOGA-Kreisverband Bergstraße.



Der DEHOGA-Kreisverband Bergstraße im Gespräch mit der Spitze des CDU-Kreisverbandes Bergstraße (Arnika Dörr, Geschäftsführerin Christine Friedrich, DEHOGA-Hessen-Präsident Gerald Kink und 1.Kreisvorsitzender Karl Metz, von links nach rechts).









 

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