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DR. MICHAEL MEISTER:
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Dr. Meister zu Besuch bei Karl Kübel Stiftung

Bensheim. Wie ist die Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wollte der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister bei seinem Besuch der  Karl Kübel Stiftung wissen. Vorstandsmitglied Michael Johannes Böhmer erläuterte zunächst einmal die Finanzen der Stiftung. Die Vermögenverwaltung gestaltet sich bei der Niedrigzinsphase sehr schwierig. Froh ist er daher, dass ca. 70% des Vermögens der Stiftung aus vermieteten Immobilien besteht.


Ralf Tepel, ebenfalls Vorstandsmitglied, erklärte, dass sich die Stiftung seit ihrer Gründung in der Entwicklungszusammenarbeit nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe für Menschen in benachteiligten Regionen einsetze. Insbesondere werden Projekte unterstützt, die bedürftige Familien und Dorfgemeinschaften stärken und deren Lebensverhältnisse verbessern. Um diese Projekte zu finanzieren, sei die Förderung durch das BMZ  nötig. Tepel verwies darauf, dass im Jahre 2015 das BMZ im Schnitt 77% der Projekte finanziert habe, den Rest teilten sich etwa zur Hälfte Spender und die Stiftung selbst. Hierbei ist die Zusammenarbeit mit dem BMZ sehr gut. Dies hat sich aber im Jahre 2016 etwas geändert. So habe die Bundesregierung die Mittel für Projekte von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) von 67 Millionen Euro im Jahr 2015 auf 96 Millionen im Jahr 2016 erhöht, was Tepel sehr begrüßte. Die NGOs haben mit neuen Projektideen auf die Etatsteigerung reagiert. Nun müsse aber Planungssicherheit und Stetigkeit für diese Projekte geschaffen werden.
Fördergelder gebe es auch vom Auswärtigen Amt, diese werden aber aufgrund der speziellen – inhaltlichen und zeitlichen – Förderkonditionen nicht von der Stiftung genutzt. Auch Fördergelder der Europäischen Kommission (EU) beantrage die Stiftung nur dann, wenn Aufwand und Ertrag in einem vernünftigen Verhältnis stehen. Die zumeist kurzfristigen Ausschreibungen der EU seien oftmals auf sehr enge regionale und inhaltliche Schwerpunkte fokussiert, die von der Stiftung nicht abgedeckt werden.  
Der Länderschwerpunkt der Projekte liegt in Indien. Tätig sei man aber auch im Kosovo und auf den Philippinen, in Äthiopien und Nepal.  Meister fragte gezielt nach den Aktivitäten in Afrika, da ihm die Perspektivlosigkeit der afrikanischen Jugend große Sorgen bereite. Tepel sieht auch in Afrika längerfristig einen Schwerpunkt der Arbeit der Stiftung. Derzeit gebe es ein erstes Projekt in Äthiopien, einem der ärmsten Länder der Welt. Die Zusammenarbeit mit den Behörden vor Ort bezeichnet Tepel als gut.  Unsere Aufgabe ist es, Bedingungen zu schaffen, damit die Jugend eine Perspektive hat und es sich für diese, auch finanzielle, lohnt, im Land zu bleiben. Generell muss die Hilfe letztendlich den Familien und ihren Kindern  zu gute kommen. Meister lobte die strategische Ausweitung nach Afrika und ermunterte die Stiftung angesichts der oben genannten Herausforderungen zu einem weiteren verstärkten Engagement in Afrika.
Erfreulich ist für Tepel auch, dass immer mehr junge Erwachsenen sich im Freiwilligendienst engagieren. Derzeit seien 20  Freiwillige über das „weltwärts“-Programm mit der Karl Kübel Stiftung weltweit unterwegs. Diese würden nicht nur  vor Ort gute Arbeit leisten, sondern auch nach Ihrer Rückkehr in Deutschland sich weiterhin entwicklungspolitisch engagieren. Um dieses Engagement zu fördern, hat die Karl Kübel Stiftung den FAIRWANDLER-Preis ins Leben gerufen, der bundesweit ausgeschrieben wird und sich an junge Erwachsene richtet, die nach längerer Arbeit in einem Entwicklungsland sich anschließend in eigenen Projekten und Initiativen entwicklungspolitisch engagieren. Der Preis wird erstmals am 18.11.2016 in Frankfurt verliehen.
Insgesamt sehen Tepel und Böhmer die Stiftung gut aufgestellt. Sie sind dankbar, dass die Bundesregierung die Mittel für die Entwicklungshilfe erhöht hat, baten dessen ungeachtet Meister, sich dafür stark zu machen, dass ein weiterer Anstieg der Fördermittel erfolgt. Mit einer erfolgreichen Entwicklungsarbeit, etwa in Afrika, könne auch eine Fluchtvermeidung erzielt werden.

Pressefoto

von links nach rechts: Ralf Tepel, Dr. Michael Meister und Michael Johannes Böhmer mit dem Kalender 2017 der Karl Kübel Stiftung.









 

KALENDER

Treffen Sie Dr. Meister persönlich:

26.06.2017 - 30.06.2017
Sitzungswoche Deutscher Bundestag, Berlin
30.06.2017 - 15:00 Uhr
Präsidium CDU Hessen, Wiesbaden
30.06.2017 - 16:00 Uhr
Landesvorstand CDU Hessen, Wiesbaden
30.06.2017 - 18:00 Uhr
Sommerfest CDU, Bürstadt

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