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DR. MICHAEL MEISTER:
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Besuch des Caritasheims St. Elisabeth

Bensheim. Wie kommt die neue Pflegereform in der Praxis  an, wollte der Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister im Beisein von Birgit Heitland beim Besuch des Caritasheims St. Elisabeth vom Heimleiter Hans-Peter Kneip wissen. Bevor Kneip die Frage beantwortete, zeigte er bei einem Rundgang das Caritasheim. Insgesamt sind ca. 130 Personen angestellt, 74 davon sind Vollzeitkräfte. Stolz ist Kneip aber darauf, dass insgesamt 75 ehrenamtliche Kräfte die Angestellten unterstützen und so zum Wohl der Heimbewohner beitragen.


Kneip und Ute Willersheuser, die Pflegedienstleiterin, lobten die Bundesregierung für die Stärkung der Alltagsbegleiter. So wurden im Caritasheim 5,5 neue Stellen geschaffen, wodurch auch die Qualität der Versorgung und Betreuung der Heimbewohner erhöht werden konnte.
Die Abschaffung der drei Pflegestufen und die Neueinteilung in fünf Pflegegrade kann Kneip noch nicht abschließend beurteilen. Richtig sei, dass man gerade die hohe Zahl der Demenzkranken nunmehr berücksichtige. Kneip betonte ausdrücklich, dass er und seine Mitarbeiter den Reformen offen gegenüber stehen würden. Dies zeige sich insbesondere dadurch, dass das Caritasheim als Tester sich zur Verfügung gestellt und ausgewählt worden sei.  So werde in Zusammenarbeit mit der Universität Bremen die Reformen in der täglichen Praxis auf den Prüfstand gestellt. Es sei lobenswert, dass die Bundesregierung nicht einfach Reformen diktiere, sondern sie zunächst  überprüfen lasse.
Willersheuser kritisierte die Reform der beruflichen Pflegeausbildung. Sie befürchtet, dass viele Auszubildende, nachdem nunmehr die Alten- und Krankenpflege gleichgestellt wurden, nach Abschluss Ihrer Ausbildung lieber in andere als Altenpflegeberufe gehen würden. Meister entgegnete, dass die einheitliche dreijährige berufliche Pflegeausbildung den neuen Anforderungen der zunehmend komplexer werdenden Pflegesituationen gerechter werden würde.  Zudem gehe er davon aus, dass die Nachfrage für Krankenpflegeberufe sinke, der Arbeitsmarkt für die Alterspflege aber stark wachse.  Sorgen macht Willersheuser aber, dass die Auszubildenden in Zukunft auch mehr Ausbildungszeit außerhalb der Betriebsstätte,  wie etwa dem Caritasheim, verbringen und diese Zeit von anderen Kräften geleistet werden müssten. Auch der Wegfall der Zivildienstleistenden sei schwer zu verkraften. Meister betonte, dass die Bundesregierung die Mittel für den Bundesfreiwilligendienst für dieses Jahr deutlich gesteigert habe, um auch für das Caritasheim einen Anreiz für junge Bewerber zu schaffen.
Erfreut waren Meister und Heitland, dass sie bei dem Rundgang auch mit Heimbewohnern und Gästen der Tagespflege ins Gespräch kamen. So hatte eine Gruppe der Tagespflege gerade im Beisein von Claudia Sänger die Tageszeitung studiert und stellten Meister Fragen zur aktuellen Politik.  Auch mit dem Heimbeirat und vielen anderen Bewohnern kamen beide ins Gespräch. Auch hier wurde nochmals betont, dass die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Helfer sehr hoch geschätzt werde. In Namen der anderen Heimbewohner zeigte sich eine Bewohnerin, die den Bundestagsabgeordneten schon als „kleinen Zeller Buben“ kannte, sehr erfreut darüber, dass dieser sich trotz seiner Funktion als Parlamentarischer Staatssekretär auch für alte Menschen seines Heimatortes  und deren Anliegen interessiere.    

 

Besuch des Caritasheims St. Elisabeth

In der Bildmitte sind von rechts nach links: Dr. Michael Meister, Claudia Sänger, Birgit Heitland.









 

KALENDER

Treffen Sie Dr. Meister persönlich:

30.06.2017 - 15:00 Uhr
Präsidium CDU Hessen, Wiesbaden
30.06.2017 - 16:00 Uhr
Landesvorstand CDU Hessen, Wiesbaden
30.06.2017 - 18:00 Uhr
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