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DR. MICHAEL MEISTER:
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Anlässlich des geplanten Transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP) erklärt der Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister:

In den letzten Wochen finden zum geplanten Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA auf unterschiedlichen Ebenen Gespräche statt, damit im Frühjahr 2015 die Ratifizierung stattfinden kann.  Dieses Thema treibt derzeit nicht nur viele Kommunen und Initiativen um, sondern beschäftigt auch den Bundestag in diversen Ausschüssen. Zudem wurde hierzu eine gesonderte Arbeitsgruppe eingesetzt.
 
Mit dem geplanten transatlantischen Freihandelsabkommen wird es weitere positive Impulse der globalen Entwicklung geben.  Klugen Köpfen ist es zu verdanken, dass durch Innovation die Welt, aber auch Deutschland nicht stehen bleibt beziehungsweise nicht vom Weltgeschehen abgehangen wird.
 
So war Deutschland vor 200 Jahren noch nahezu mit 40 Kleinstaaten und mit vielen Zollgrenzen passierbar. Das einfache überqueren war nicht denkbar, da man im Abstand von wenigen Kilometern in allen Himmelsrichtungen an Staats- und Zollgrenzen gestoßen ist. Daraus resultierte, dass der Handel in Deutschland  extrem erschwert wurde, im Vergleich zu heute, kaum vorstellbar. Mit Gründung des Zollvereins sind die Handels- und Zollschranken in Deutschland überwunden.  Mit dieser Entscheidung geht ein gewaltiges wirtschaftliches Wachstum der Länder einher und brachte den Menschen Wohlstandsgewinn. Mit der Einführung von neuen Gütern aus anderen Bundesländern zeigte sich nicht nur der Fortschritt von Transfer, sondern bereicherte die Menschen auch im kulinarischen Bereich.  Die sogenannte „neue Gefahr“ durch Pfälzer Kartoffeln, bayerisches Bier oder Wein von der Badischen Bergstraße haben die Menschen glückerweise überlebt.
 
Eine weitere Brücke wurde dann mit dem Zusammenschluss der Europäischen Union (EU) erreicht. Bis zu dieser Gründung bestanden zahlreiche Zoll- und Handelsschranken innerhalb Europas. Durch den gemeinsamen Binnenmarkt konnten Handelsbarrieren beseitigt werden. Dadurch konnte sich die  EU heute zum größten Wirtschaftsraum der Erde entwickeln, sie steht im Wirtschaftsvolumen vor den USA, China und Japan. Aktuell ist die EU die bedeutendste und größte Handelsmacht auf dem Kontingent.
 
Den Gefahren, denen wir durch Käse aus Frankreich, italienischer Pasta und Gemüse aus Holland ausgesetzt waren, haben wir glücklicherweise überstanden. Trotzt dieser Feststellung, nimmt der Verbrauch von Nahrungsmittel aus dem europäischen Ausland nicht etwa ab, sondern stetig zu.
 
Heute ist die EU im Handel eine feste Größe, die weltweit Standardfestsetzungen in den Bereichen Gesundheit, Lebensmittel und Umwelt vorgibt und diese durchsetzt. Mit den  Grenzöffnungen und Abschmelzen der Zollschranken ist die EU der größte Markt der Welt geworden, an den man heute nicht vorbei kommt. Zurück versetzt in die Zeit vor 200 Jahre, stellt sich die Frage, ob Graf von Erbach- Schönberg oder das Bistum Mainz dies hätten ebenso sicherstellen können.
 
Mit dem geplanten Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA stellen sich derzeit viele die Frage, ob sich die beiden größten Binnenmärkte der Welt zusammentun sollten, um globale Standards für den Markt festzulegen oder ob es sinnvoll ist, dass die EU auch in Zukunft versucht sich im Alleingang bei der Definierung von Standards zu behaupten.  Die Vergangenheit hat jedoch gezeigt, dass Veränderung nicht Stillstand bedeutet, sondern Fortschritt.  Die Verhandlungen über das Freihandelsabkommen mit den USA bieten Deutschland und der EU die Chance,  gute Standards für Lebensmittel oder hohe Umweltschutzanforderungen in der Weltwirtschaft bzw. im Welthandel festzusetzen.
 
Unsere Vorfahren haben gezeigt, dass ohne Zollschranken neue Technologien möglich sind, wie zum Beispiel die Eisenbahn. Bevor die ersten Strecken in Betrieb gingen, haben Menschen vor den Gefahren der Eisenbahn gewarnt. Ohne die Optimisten von damals gäbe es den Fortschritt heute nicht.  Rückblickend mögen wir darüber lächeln, dass es die Bedenkenträger gab. Aus der Geschichte lernen, heißt gewinnen lernen. Möglicherweise wird man in 200 Jahren über die heutige Debatte in Deutschland über das Freihandelsabkommen mit den USA ebenso lächeln, am Ende kommt es immer auf den Mehrwert an.









 

KALENDER

Treffen Sie Dr. Meister persönlich:

30.06.2017 - 15:00 Uhr
Präsidium CDU Hessen, Wiesbaden
30.06.2017 - 16:00 Uhr
Landesvorstand CDU Hessen, Wiesbaden
30.06.2017 - 18:00 Uhr
Sommerfest CDU, Bürstadt

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