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Stadt Lampertheim fördert die Energiewende: Zuschüsse für ener-getische Gebäudesanierung und eigene Pellheizungen

Lampertheim/Berlin, 8. Juli 2013. Den Löwenanteil am Energieverbrauch in Deutschland stellt die Erzeugung von Wärme und Warmwasser. Beim Thema Energiewende wird aber wenig vom Heizungsmarkt gesprochen. Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) stellt daher die Stadt Lampertheim als gutes Beispiel vor, da sie durch finanzielle Förderung der energetischen Gebäudesanierung Bürger zur Energiewende motiviert – und selbst mit dem Einsatz erneuerbarer Energien in kommunalen Gebäu-den praktiziert. In Anwesenheit von Dr. Michael Meister, MdB, stellte Bürgermeister Erich Maier bei einem Vor-Ort-Termin am 5. Juli 2013 in der Hans-Pfeiffer-Halle die Pelletheizungen der Stadt Lampertheim und deren hohe CO2-Einsparpotenziale vor.

„Mit den beiden kommunalen Pelletheizungen reduziert die Stadt Lampertheim im Vergleich zu Gas ihren CO2-Ausstoß jährlich um über 200 Tonnen“, sagte der DEPV-Vorsitzende Martin Bentele. Sein Verband hatte zu einer Besichtigung der Anlage in der Hans-Pfeiffer-Halle geladen, weil die Wärmeerzeugung mit Pellets ein gutes Beispiel dafür ist, wie die Energiewende vor Ort einfach und praktisch umgesetzt werden kann. Dazu übernehme die Stadt auch eine Vorbildfunktion und biete Bürgern, die bei Heizungserneuerung auf „erneuerbar“ setzen, einen finanziellen Zuschuss. Bürgermeister Erich Maier betonte, dass man mit den Programmen „Energetisch Sanieren“ und „Öko-logisch Bauen“ bewusst den Bürger zum Klimaschutz motivieren wolle. Allerdings lasse die Nachfrage noch zu wünschen übrig, so dass man die Förderprogramme stärker bewerben werde.
Auch in Kommunen setze ein Umdenken ein. Erneuerbare Energien seien ein wichtiges Thema. Ökologie ohne Ökonomie ginge aber nicht, wie Maier klarstellte. Die Umstellung – neben der Hans-Pfeiffer-Halle wird auch das Technische Zentrum der Stadt mit Pellets beheizt – musste sich daher auch finanziell rechnen. Dazu habe, so Michael Koethe vom Hochbauamt, auch die Förderung des Landes Hessen beigetragen, die für die Anlage in der Sporthalle rd. 30.000 EUR ausmachte. Zusammen mit dem Heizkostenvorteil würden sich die höhere Investitionskosten der Anlage innerhalb von zehn Jahren rechnen.

Wie die praktische Energiewende vor Ort mit der Politik auf nationaler und internationa-ler Ebene zusammenhängt, erklärte der örtliche Bundestagsabgeordnete und finanzpoli-tische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Dr. Michael Meister. Niedrige Zertifi-katserlöse im Emissionshandel bedeuteten auch eine geringere Ausstattung des Energie- und Klimafonds (EKF), mit dem die Bundesregierung die Energiewende finanziert. Einer begrenzten Novellierung – dem vom Europaparlament aktuell beschlossenen „Backloading“ – könne er daher zustimmen. Meister werde sich auch weiter dafür einsetzen, dass für die energetische Gebäudesanierung kontinuierlich ausreichend Mittel zur Verfügung gestellt würden. Eine zusätzliche steuerliche Förderung hätte er gerne mitgetragen, wenn die Bundesländer dies nicht im Bundesrat verhindert hätten.

DEPV-Vorsitzender Martin Bentele wies darauf hin, dass Deutschland in Mitteleuropa nicht nur das Land mit den höchsten Holzvorräten, sondern auch bei der Pelletproduktion mit über zwei Millionen Tonnen (2012) führend sei. Dies sei für Kommunen wichtig, so Bürgermeister Maier, denn die Versorgung mit einem heimischen, umweltfreundlichen Energieträger und die regionale Wertschöpfung wirken in der Kommunalpolitik als überzeugendes Argument. Über 200.000 Pelletkessel würden nach DEPV-Statistik bundesweit betrieben, davon in Hessen rd. 17.000, was nicht einmal zehn Prozent seien. Im Landkreis Bergstraße gäbe es 850 Anlagen. Als Bundesland mit der höchsten prozentua-len Walddichte, sagte Bentele, sieht er in Hessen für Pelletheizungen noch ein erfreuliches Entwicklungspotenzial.

 



Pelletheizung der Hans-Pfeiffer-Halle in Lampertheim, © Stadt Lampertheim









 

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